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Schwerpunktfeuerwehr Stadt Zwenkau Feuerwehrverein Zwenkau 1864 e.V. |
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unsere Geschichte Im Jahre 1864 wurde die Freiwillige Feuerwehr Zwenkau von Turnern des Allgemeinen Turnvereins Zwenkau als Turnerfeuerwehr gegründet. Der damalige Stadtrat sah aber keine Notwendigkeit zur Bildung einer Freiwilligen Feuerwehr und erklärte öffentlich die bestehenden Löschverbände für ausreichend. Ungeachtet dessen schlossen sich die Turner zusammen und trainierten drei Jahre ohne Löschgerät. Bereits 1867 kauften sich die Turner eine gebrauchte Feuerwehrspritze, welche bis 1930 im Dienst stand. Bereits 1868 wurde von damaligen maßgeblichen Personen dem Rat der Stadt nahegelegt auf die Löschverpflichtung der Bürger weniger wert zu legen, als auf die freiwillig angebotenen Dienste der Turnerfeuerwehr. Von nun an trat die Freiwillige Feuerwehr immer mehr in den Vordergrund. ![]()
Zwischen 1868 und 1909 ging dann der Aufbau und die Ausrüstung der Feuerwehr gut voran.
Seit Mai 1875 konnten auch Männer der später eingemeindeten Gemeinden Imnitz und
Kotzschbar in die Feuerwehr eintreten.
1881 erfolgte die Trennung der Wehr vom Turnverein da die immer umfangreicher
gewordenen Feuerwehrdienste sich nachteilig auf den Turnverein auswirkten.
1893 bezog die Freiwillige Feuerwehr das neue Gerätehaus hinter der Kirche.
1912 erfolgte die Anschaffung einer 16 Meter Schiebeleiter.
Der Einzug von Automobilen Löschgerät fand 1930 statt.
Ein von Brandmeister Schaaf entworfener Löschzug wurde in Dienst gestellt.
Es war ein 2 to, 6 Zylinder Opelwagen mit Vorbaupumpe und einer Leistung von
1000 l Wasser.
Hinzu kam noch ein Anhängeaggregat mit ebenfalls 1000 l Leistung.
Der Aufbau des Fahrzeuges erfolgte bei der Firma Koebe in Luckenwalde.
Am 1.11.1933 wurde die neu erstellte Alarmanlage in Betrieb genommen.
Damit erhielten sämtliche Wehrmänner elektrische Läutewerke in ihre Wohnungen
und im Stadtgebiet wurden 4 öffentliche Feuermelder aufgestellt.
1939 wurde das durch die Kameraden selbst umgebaute alte Kino in der Lomlerstrasse
als neues Gerätehaus eingeweiht. Im selben Jahr wurde eine 17 Meter Metz Drehleiter
auf einem Opel Blitz Fahrgestell in Dienst gestellt.
Durch die weitergehende Entwicklung der Wehr wurde auch dieses Gerätehaus im Laufe
der folgenden Jahre zu klein, so dass Anfang der 70er Jahre der Umzug in größere Räume im Großdeubener Weg stattfand.
1972 erfolgte die Indienststellung eines TLF16 W50 und eines Schaumanhängers.
1979 wurde das LF15 H3A durch ein LF16 W50 ersetzt und durch die Eingemeindung von
Löbschütz wurde ein KLF B1000 in den Dienstbetrieb übernommen.
Nach der Wende wurden 3 Gemeinden mit eigenen Feuerwehren in die Stadt Zwenkau
eingemeindet.
1993 wurde ein gebrauchter VW Transporter zu einem VRW umgebaut.
Zu dessen Beladung gehören unter anderem ein Notstromaggregat, ein technischer
Hilfeleistungssatz sowie Beleuchtungsgerät.
1994 erhielt die Wehr vom Katastrophenschutz ein LF16 TS Iveco welches im
Katastrophenzug des Landkreises mit eingebunden ist. Das LF 16 W50 wurde an die
FF Zitzschen abgegeben.
Im Jahre 2002 wurde das derzeitige Gerätehaus in der Bahnhofstrasse übergeben.
Im selben Jahr wurde ein Ölwehrhänger des Katastrophenschutzes übernommen.
2005 wurde ein gebrauchter VRW auf Mercedes G Fahrgestell erworben, der alte VRW zum ELW 1 umgebaut und ein Teil des Fuhrparkes
mit einer neuen Warnbeklebung versehen. Am 27.09.2007 wurde ein schwarzes Kapitel in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Zwenkau
geschrieben, an diesem Tag ist nach einem Einbruch in das Gerätehaus der VRW auf Mercedes gestohlen wurden. Die Fahndung und Ermittlung
der Kriminalpolizei ergaben bis zum heutigen Tag keinen Erfolg. So wurde Anfang des Jahres 2008 ein gebrauchter Ford Transit in Eigenleistung zum VRW umgerüstet und konnte im April in Dienst gestellt werden.
Im September 2008 entstand aus der IG Feuerwehrhistorik Zwenkau e.V., die sich im Jahr 2004 gegründet hatte
der Feuerwehrverein Zwenkau 1864 e.V.
Zum jetzigen Zeitpunkt besteht die Wehr aus 70 Mitgliedern
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